Champagne Glossaire
Assemblage: das Mischen von Stillweinen zum Zusammenstellen der Cuvée.
Blanc de blanc: weißer Wein aus weißen Trauben; in der Champagne ausschließlich Chardonnay.
Brut: trockener Champagner mit max. 15 g/l Restzucker.
Chardonnay: die klassisch weiße Rebsorte aus Burgund.
CIVC: Comité Interprofessionnel du vin de Champagne - der staatlich kontrollierte Champagner-Interessenverband, in dem Winzer, Hersteller und Vertriebsfirmen organisiert sind.
Cru: Weingebiet.
Cuvée: ein Verschnitt aus verschiedenen Weinen, die zusammen einen Champagner ergeben.
Dégorgement, Degorgieren: das Entfernen des während der Flaschengärung entstandenen Sediments.
Dosage: die Zugabe von in Wein gelöstem Zucker zur Erzielung des gewünschten Süßegrads.
Ettikett: Champagner-Ettiketten enthalten durch strenge Vorschriften geregelte wichtige Informationen: u.a. Champagnerhersteller, Geschmacksrichtung.
Gärung: die Umwandlung von Zucker in Alkohol und die Entstehung von Kohlendioxid-Bläschen durch Hefe.
Grand Cru: die Topkategorie einer Weinberglage in Burgund.
Jahrgangsfrei: die Jahr für Jahr dem Stil des Hauses entsprechend herausgebrachte Standardsorte einer Firma wird aus Weinen mehrerer Jahrgänge zusammengestellt und trägt daher keine Jahrgangsbezeichnung.
Muselet: Drahtkörbchen auf dem Champagnerkorken
Oenologue (Œnologue): Diplomierter der Kellerwirtschaft oder Önologie. Dieser Studienbereich befasst sich mit Weinbau und -produktion, vor allem mit dem Keltern und dem Reifen des Weines.
Premier cru: Weinbergsorte bzw. -lage der zweithöchsten Kategorie.
Pressen (Keltern): der Vorgang, bei dem in einer Weinpresse Druck auf Trauben oder Maische ausgeübt wird, um den Saft von den festen Bestandteilen zu trennen. Die Art der Pressung hängt vom gewünschten Weintyp ab.
Prestigecuvée: Spitzen-Champagner eines Hauses.
Pinot Meunier: rote Rebsorte; frühreif und erreicht hohe Öchselgrade. Im Vergleich zur Pinot Noir mangelt es der Pinot Meunier an Finesse. Diese Traubenart gilt als schlichter. Im Verschnitt verleiht sie Champagnern jedoch besondere Geschmeidigkeit, indem sie die Kraft der Pinot Noirs etwas zügelt oder auch die Eleganz der Chardonnays erhöht
Pinot Noir: rote Rebsorte; braucht im gemäßigten Klima Zeit zur Reife, bringt jedoch in guten Jahren herausragende Weine mit Kraft und Fülle hervor. Besitzt eine große Lagerfähigkeit.
Remuage (Rütteln): Prozess, bei dem die Flasche auf dem Kopf stehenden leicht gekippt und gedreht, so dass das während der Flaschengärung entstehende Sediment allmählich hinter den Verschluß rutscht und durch das Degorgieren entfernt werden kann.
Reservewein: stiller Wein, der zur Verwendung bei der Zusammenstellung jahrgangsloser Champagner aufbewahrt wird.
Rosé-Champagner: ein spezieller Champagner aus roten und weißen Trauben, was eine rosa Färbung ergibt.
Terroir: Begriff für die geographischen, geologischen und meteorologischen Bedingungen einer bestimmten Reblage. Das Terroir hat wesentlichen Einfluß auf Qualität und Charakter eines Weines.
Traubenernte: darf für Champagner ausschließlich per Hand erfolgen und findet einmal jährlich, meist in der zweiten Septemberhälfte, statt.
Weinlese: bezeichnet im Weinbau die Ernte der Weintrauben, in der Regel in der zweiten Septemberhälfte.
Zweite Gärung: dem Wein wird Rohr- oder Rübenzucker und etwas Hefe zugegeben. Die Zweitgärung findet üblicherweise zwischen März und Mai des auf die Lese folgenden Jahres statt und dauert ungefähr drei Wochen. Der Champagner hat dann rund 1,2 % mehr Alkohol als der Grundwein.

